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Sunday, July 15, 2012

Kurzbericht Woche 52 - Traumfabrik Roth

Traumfabrik Roth! We are triathlon! We are family! Be a part! Auch auf Grund solcher Slogans ist der CHALLENGE in den regionalen Medien leicht überpräsent - überregional wird von Lokalpatriotismus gesprochen. Stolz und Euphorie sind allerdings in Anbetracht eines neuen Zuschauerrekords durchaus erlaubt. Selbst erstmalig nicht als Aktiver, stattdessen als einer der 200000 Zuschauer vor Ort muss ich sagen, dass die Veranstaltung so fast noch mehr Spaß macht, da man ganz entspannt und gemütlich von hot-spot zu hot-spot pilgert und mit einem Schmunzeln an Athleten und extreme Entfernungen, an die magischen 226 Kilometer und das Finish denkt.


Die faszinierende Atmosphäre war für die computergesteuerte Zeitnahme zu viel...

Diese Woche erwies sich als relativ unangehnem, da es doch primär galt nicht wieder rückfällig zu werden. Leicht unruhig schlief ich über Tage schlecht, konnte mein Gewicht aber halten. Dem Knie geht es gut. Erstmals seit Monaten wurde eine Wanderung durchgeführt. Baker-Zyste und Gelenkentzündung sollten ab jetzt in der Vergangenheit beheimatet sein. Natürlich halte ich die Füße still, halte das ärztliche verordnete Laufverbot bis Mitte August aufrecht. Mindestens, d.h. so lange es eben sein muss!
Trainingstgechnisch wurde das Schwimmtraining umgestellt. Anstatt an der Grundlangenausdauer wird ab sofort an der Grundschnelligkeit gearbeitet, also kernelementmäßig nicht 400m-Serien, sondern 50m- und 100m-Intervalle geschwommen. Freitags lagen die ersten 10x50m, am Samstagmorgen die ersten 10x100m an. Aber auch passiv wurde trainiert. Wegen das schlechten Wetters fiel das Schauen der Tour de France relativ leicht.


Wochenkilometer:
Schwimmen:  9,0     Radfahren: 303    Laufen: --    Workouts:  3


time: 16:11 h min



Saturday, July 7, 2012

Das Aeroend - vom Patenthalter zum Ex-Patenthalter?

Meine patentierte Erfindung (Urkunde s. Anlage unten) - von modoufall via fb liebevolle "Bürzel" genannt -  wird aus aesthetischen und praktischen Gründen wahrscheinlich nicht produziert werden. Denkt zumindest kaihawaii (*edit: die Diskussion der Erfindung im Internet-Forum wurde nicht moderiert und daher unsachlich geführt).

Ich glaube ja gerne, dass der Laminar-Luftstrom-Generator uncool ist, weil ich mir den annual fee, die Patentschutzgebühr ergo, auch gerne spare oder in die geplante Cocktail-Bar stecke. Aber weis man´s? Ist meine Erfindung tatsächlich Mist? 

Über Ästhetik kann man bekanntlich streiten, zumal die Ausgestaltungsmöglichkeiten (Form, Farbe; Design) groß sind, auf Grund der Hauptpatentansprüche aus dem Vollen geschöpft werden kann.  
In den nächsten Wochen und Monaten, bis zur fälligen Entrichtung des neuerlichen Money an das deutsche Patent- und Markenamt in München (DPMA) late in August/early in September habe ich vor, meine diesbezügliche Untätigkeit zu überwinden und Firmen und potenzielle Produzenten gießkanneneffektmäßig anzuschreiben. Schließlich ist die zentrale Frage unbeantwortet. Ist das Aeroend tatsächlich Mist, also non-marktfähig? Eigentlich nicht. Denn gerade in Kombination mit einem Zeitfahrhelm können kostbare Minuten vor allem auf der Langdistanz eingespart werden. Wollen TriathletInnen schneller werden - ja oder nein? Ist das Aeroend tatächlich so unpraktisch? Eigentlich nicht. Denn es könnte als Hohlraum konstruiert werden, so dass Untensilien wie z.B. Imben, Ersatzschlau, Reifenheber, Mini-Luftpunpe oder Gaskartuschen untergebracht werden können. Außerdem ist das Aeroend dtu-regelkonform. Zudem könnte eine kleine Kamera eingebaut werden, die unerlaubtes Windschattenfahren, auch Drafting genannt, dokumentiert (Videobeweis).

Ein ortsansässiger Industrieller hatte über eine Investitionssumme von 100 T EUR gesprochen. Soviel wäre notwendig, wenn ein Großbetrieb eine CAD-Form konstruiert und Prototypen baut. Viel Geld! 

Anlage:





Kurzbericht Woche 53 - La Paloma ok

Nachdem Rückfall wurde das Rauchen diese Woche mittwochs, am INDEPENDENCE DAY ergo, aufgegeben.

Bereits am Freitag hatte ich mehr Luft. Beim Schwimmen riegelte der Körper wegen dem reduzierten Sauerstoffmangel nicht so früh ab, so dass mit etwas Willen über 1000m 17:45 min sec (pace 1:46/100m) in das Trainingstagebuch eingetragen werden konnten. Und das ist aber typisch. Relativ schnelle Schwimmzeiten im Becken in der Grundlage, relative langsame Langdistanzzeiten (1:15 h min (1:59/100m) Lago de ZURICH 2011 A.D., statt geplanten wie zugetrauten 1:05 h min (1:42/100m)). Wie wird man beim Massenstart von ü2000 Teilnehmern richtig schnell? Eine Frage, die der Coach im Herbst not only because of transparence hinsichtlich Frankfurt `13 beantworten muss!

Dem Knie geht´s soweit gut. Approximativ alle erdenklichen Maßnahmen wurden ergriffen:

1. Einlagen
2. Sportbandage
3. Wobenzym
4. Iboprophen/Gel
5. Dichlorphenac
6. Kühlung mit Eis
7. Massage der Lymphknoten
8. X-Faktor.

Just 8. brachte am Donnerstag weitere Abschwellung. Als ich vom Pegnitztal kommend Richtung Hersbruck radelte tat sich ein Unwetter auf. Keller und Tiefgaragen liefen voll - so war später in der Zeitung zu lesen. Der Wind wütete wild - wo man sonst 35km/h fährt, qäulte ich mich mit 20km/h gegen den Sturm ab. Blitze fuhren hernieder. Nun, zum einen wurde mir schon etwas mulmig. Faraday´scher Käfig? Fehlanzeige! Zum anderen kühlte der kühle Regen das Knie runter. Die Schwellung ist nach der Ausfahrt von lediglich marginaler Ausgepräung gewesen.

Ansonsten habe ich das Rauchen mit erhöhtem Alkoholkonsum, einer Flasche Roten am 4. Juli, kompensiert. Soweit geht´s also gut, zumal die  künftige und verletzungsfreie Zeit antizipiert ist und Vorfreude aufkommt. Scheint, als ob ich den "Triathlon-Virus" nicht mehr loswerde und die diesbezügliche, strategische Entscheidung richtig war. Ein ehemaliger Auftraggeber kommentierte die umstrukturierte und reduzierte Unternehmertätigkeit folgendermaßen:

kein Geld in der Tasche - aber La Paloma pfeifen!


Wochenkilometer:
Schwimmen: 8,0       Radfahren: 156      Laufen: --      Workouts: 3

time: 10:13 h min